14.09.2021

Designing Digital Spaces 

Wir nutzen gründliche Analysen der Consumer Journey, um das Kundenerlebniss zu planen und zu gestalten.  

In den vorangegangenen Beiträgen dieser Serie 'Why digital?' & 'Defining Digital Retail', haben wir die Gründe und Erwartungen von Marken an Einzelhandelserlebnisse der Zukunft behandelt und definiert, welche digitalen und physischen Komponenten diese Art von Umgebung ausmachen. 

Im letzten Beitrag 'Approaching Digital Spaces', haben wir uns mit den Phasen, Aktivitäten und Ergebnissen befasst, die für die Einführung und Umsetzung eines neuen Einzelhandelskonzepts erforderlich sind. Die Entdeckungsphase ist ein entscheidender Moment, um Erfahrungen und technologische Rahmenbedingungen zu definieren und zu vereinbaren, bevor man in die folgenden Phasen übergeht. 

Sobald diese Ergebnisse erreicht sind, managen wir die Grenzen zwischen den Phasen und leiten unsere Kunden von der Discovery Phase in Phase 2, Planning , über. 

 

PLANNING PHASE  
 

In dieser Phase eines Projekts beginnen wir damit, die Schritte und Bereiche der Customer Journey unserer Klienten, sowie die Erwartungen, Motivationen und Frustrationen ihrer Kunden entlang der potenziellen Berührungspunkte mit ihrer Marke zu erarbeiten. 

Was möchten Sie als Marke, dass Ihre Kunden bei ihrer täglichen Routine, im Geschäft oder an jedem anderen Ort, an dem sie potenziell mit Ihnen interagieren könnten, sehen, fühlen, hören und erleben?  Mit der Antwort auf diese Fragen entwerfen wir Markenerlebnisse und Technologien, um herauszufinden, was für die Verbraucher unserer Kunden am relevantesten und sinnvollsten ist.  

Auf diese Weise können wir alle relevanten Arten von Interaktionen skizzieren und sie mit den Markenkanälen in Verbindung bringen. Dabei berücksichtigen wir das Online-Verhalten der Kunden, ihre Anreize, ein Geschäft zu besuchen, das digitale Interaktionsverhalten während des Besuchs sowie die Nachbereitung des Besuchs, um sicherzustellen, dass die Kunden in Zukunft wiederkommen. 

Sobald alle Berührungspunkte mit der Marke und die gewünschten Erlebnisse identifiziert sind, helfen uns diese Erkenntnisse bei der Definition spezifischer Anforderungen an Technologie, Inhalte und Personal für jede Art von Kundeninteraktion und für alle bestehenden Markenkanäle. Das Verständnis der gesamten Customer Journey ermöglicht es unseren Kunden, ihre Einzelhandelskonzepte ganzheitlich und über die Grenzen ihrer Geschäfte hinaus zu betrachten. 

Während diese Anforderungen uns bei der Planung und Gestaltung des Kundenerlebnisses helfen, hängt viel von der Ausführung des Plans hinter den Kulissen ab. Es müssen spezifische Anforderungen in Bezug auf die Stromversorgung der Geschäfte, die Internetverbindung, die Wartung, die strukturellen und möglicherweise sogar architektonischen Abhängigkeiten definiert werden.   

Diese Planung erfordert nicht nur aus technischer Sicht ein hohes Maß an Präzision, sondern auch, weil die Anforderungen an Architekten und Bauingenieure präzise sein müssen und weil umweltbedingte, oder baurechtliche Einschränkungen bis ins kleinste Detail bekannt sein müssen. 

Um einen Zeitplan abzuschätzen, arbeiten wir rückwärts von einem Eröffnungsdatum des Geschäfts. So können wir einen detaillierten Projektplan erstellen, der auf realistischen Annahmen für den vorgegebenen Zeitrahmen beruht. Der Plan legt fest, mit wie vielen Prototypen und Iterationen wir in der kommenden Phase arbeiten können, wobei wir wiederum die Abhängigkeiten und Zeitvorgaben für mehrere Angebotsanfragen, Bestellungen, potenziell internationale Lieferungen, Vorbereitungen und die Installation berücksichtigen. 

 

DESIGN & ITERATE 
 

Anhand des Projektplans und des Eröffnungsdatums des Geschäfts können wir berechnen, wie viele Design-Iterationen möglich sind, um zu einem geprüften und finalen Kundenerlebnis zu gelangen. Ähnlich wie bei den Aktivitäten in der Planungsphase sind die gleichen Design- und Validierungsiterationen für den Ausschreibungsprozess und die Implementierung aller technischen Lösungen erforderlich. 

Während dieser ganzheitlichen Design-Iterationen können wir Aspekte wie den Strombedarf per Berührungspunkt, mögliche historische Gebäudeeinschränkungen, Netzwerkengpässe während des Tages, oder sogar die Wärmeableitung, die geprüft werden muss und Auswirkungen auf die Kühlmechanismen im Laden haben könnte, validieren.  

Diese Abhängigkeiten sind immer individuell, daher ist es für den Projekterfolg von entscheidender Bedeutung, sich die Zeit zu nehmen, alle Maßnahmen sorgfältig zu prüfen. Die Ergebnisse dieser Aktivitäten sind Prototypen, Dokumentationen des Lösungsdesigns, genaue inhaltliche Anforderungen, die Rolle des Markenpersonals sowie der richtige Channel-Mix, um Anreize für die gewünschten Verbraucherinteraktionen zu schaffen. 

Sie bilden die Grundlage für die Erstellung von Ausschreibungen für Partner aus unserem und dem bestehenden Lieferantennetzwerk unserer Kunden.

Wir unterstützen Marken bei der Vorbereitung, den Ausschreibungen, den Bewertungen und schließlich den Verhandlungen und Vertragsabschlüssen mit Methoden und Kriterien, die nachweislich die bestmöglichen Ergebnisse liefern.

 

DIGITAL RETAIL SERIES 
 

Alle Details zur letzten Phase unseres Ansatzes, der Umsetzung, den Aktivitäten und Ergebnissen werden wir im nächsten Beitrag unserer Serie über den digitalen Einzelhandel vorstellen. Bleiben Sie gespannt und folgen Sie uns für weitere Einblicke in unsere Erfahrungen mit der Zukunft des Einzelhandels.  

In der Zwischenzeit würden wir gerne von Ihren Erfahrungen und Perspektiven zu diesem Thema hören. Welche Aspekte waren für Sie bei der Erstellung umsetzbarer Pläne für Ihre Einzelhandelsinnovationen ausschlaggebend? Wie bringen Sie bei Ihren Bemühungen, eine verbraucherorientierte Marke zu sein, Design und Validierung in Einklang?   

Kontaktieren Sie unsere Experten für mehr Informationen:

Stephen Pierpoint

Principal Consultant

Frederik Maier

Managing Consultant